Im April wurde unter anderem die regelmäßige Wartung der Kompressoren im Museumsbunker Hannover durchgeführt. In der Anlage sind insgesamt drei Kompressoren installiert, die alle im Maschinenraum angeordnet sind.
Ein Kompressor ist unterhalb des Kraftstoff-Tagestanks der beiden Dieselmaschinensätze installiert. Er ist Bestandteil der Notstartvorrichtung und dient der Befüllung der sogenannten Anlassflasche, die oberhalb des Tagestanks angeordnet ist. Während der Betriebszeit der Zivilschutzanlage wurde der Druck in dieser Anlassflasche über einen automatischen Druckwächter konstant auf einem Niveau von bis zu 22 bar gehalten. Im Falle eines Ausfalls der elektrischen Startvorrichtung – bestehend aus Starterbatterien und Anlassern – ermöglicht diese Einrichtung das Anlassen der Dieselmotoren mittels Druckluft.
Die beiden weiteren Kompressoren dienen der Druckluft-Versorgung der elektropneumatisch betätigten Lüftungsklappen in der Belüftungsanlage. Sie sind in einem redundanten Verbundsystem ausgeführt, das eine hohe Betriebssicherheit gewährleistet. Die Druckbehälter beider Anlagen sind miteinander gekoppelt und können von jeweils einer Verdichtereinheit gespeist werden. Im Störungsfall lässt sich ohne Unterbrechung der Druckluftversorgung sofort auf die jeweils andere Kompressoreinheit umschalten. Dieser redundante Aufbau verdeutlicht die wichtige Bedeutung einer ständig verfügbaren Druckluftversorgung für den sicheren Betrieb der Schutzanlage.
Die durchgeführten Wartungsarbeiten umfassten eine eingehende Sichtprüfung aller Komponenten, die Kontrolle der Ölstände sowie einen anschließenden Probelauf der Anlagen. Abschließend wurde das in den Druckluftbehältern angefallene Kondenswasser durch Betätigung der Entwässerungseinrichtungen abgelassen. Sowohl während der Wartung als auch im anschließenden Probebetrieb wurden keine Unregelmäßigkeiten festgestellt; die Anlagen befinden sich daher in einem ordnungsgemäßen und betriebsbereiten Zustand.






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Unser aktuelles Titelbild
Unser aktuelles Titelbild auf der Startseite zeigt den Durchgang zum Abluftbereich des Filteranbaus im Museumsbunker Hannover. Die beiden Rohrleitungen in der Bildmitte bilden den Vor- und Rücklauf der Kühlwasserleitung zu den Wärmetauschern, die sich im 1. Obergeschoss des Filterbauwerkes befinden. Dahinter befindet sich der Abluftkanal mit der elektropneumatisch betätigten Abluftklappe.

