GSVBw 34 – Raum 03

GSVBw – Die Grundnetzschalt- und Vermittlungsstellen der Bundeswehr

GSVBw 34 Siegen – Raum 3 Verstärkerraum

 

Raum 3 wurde vollständig an die Deutsche Bundespost (DBP) für den Betrieb einer Verstärkerstelle (VrSt) vermietet. Die Bezeichnung der VrSt lautete Lingen 2. Raum 3 hat eine Grundfläche von 36 qm.

Besondere Anforderungen an Raum 3 laut GMIF-GSVBw (1965):

-Verstärkerstelle (VrSt) der Deutschen Bundespost (DBP)
-stoß- und schwingungsdämpfende Fußböden (Schwingböden), Bauhöhe 300mm.
-abnehmbare Fußbodenplatten für die Schwingböden.
-staubbindender Anstrich des Rohfußbodens.
-stoß- und schwingungsdämpfende Befestigung von Geräten, Gegenständen und Leitungen.
-schalldämmende Deckenverkleidung.
-eingebrannte Farbbeschichtung auf den schalldämmenden Verkleidungen.
-USV-Stromkreis für alle übertragungstechnischen Geräte und 2 Steckdosen
-Trägerdeckenverkleidung, Trägerabstand 40cm, Zwischenräume Stahlblech 3mm.
-Trägerwandverkleidung an Innenseite der Außenwände, wie Trägerdeckenverkleidung.

Weiterführende Informationen im virtuellen GSVBw-Museum:

GSVBw-Fernmeldeverbindungen
Umformeranlage der Deutschen Bundespost

Heutiger Zustand vom Raum 3 in der GSVBw 34:

Die technische Ausstattung der VrSt wurde vollständig demontiert.

Besonderheiten im Raum 3 in der GSVBw 34:

Keine Besonderheiten.

 

gsvbw raum 03 - GSVBw 34 - Raum 03 - Virtuelles GSVBw-Museum, Bunker, Atombunker, Fernmeldebunker, Luftschutzbunker, Zivilschutzanlage, Museumsbunker, Bunkermuseum, GSVBw
Raum 3: Raumlage im Fernmeldebetriebsgebäude (Objekt 1).
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Raum 3 enthielt die Verstärkerbaugruppen der Deutschen Bundespost, die unter anderem für den Betrieb der angemieteten Trägerfrequenz-Fernverbindungskabel (TFFVK) notwendig waren.
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Die fernmeldetechnischen Einrichtungen im Raum 3 wurden von der Deutschen Bundespost betrieben. Alle Einbauten wurden entfernt.
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Über den linken Durchgang wird der Verteilerraum (Raum 2) erreicht. Die rechte Tür führt in den Verbindungsflur (Raum 44).
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Aufgrund der fehlenden Bodenplatten kann man die schwingungsdämpfende Bodenkonstruktion erkennen.
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Ein Aufstellungsplan für die Fernmeldegestelle.
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Ein Blockschaltbild über fernmeldetechnische Verschaltungen.

 

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