Bereits vor einigen Monaten erreichte uns eine besondere Anfrage des regionalen Nachrichtenmagazins RTL Nord: Geplant war die Durchführung eines Interviews zum Thema Krisenmanagement mit Herrn Lukas Czeszak aus dem Referat Katastrophenschutz des Niedersächsischen Innenministeriums.
Als geeigneten Drehort schlug das Niedersächsische Innenministerium den Museumbunker Hannover vor. Ausschlaggebend hierfür war insbesondere die weitgehend original erhaltene und authentische Ausstattung der Anlage, die einen anschaulichen Einblick in den Aufbau und der Funktionsweise von Zivilschutzanlagen der 1960er Jahre bietet.
Nach weiterführenden Abstimmungen wurde der Drehtermin schließlich im März umgesetzt. Im Zuge eines ausführlichen Rundgangs durch die Anlage wurden zwei geeignete Bereiche im Bunker ausgewählt, die im Anschluss als Interviewkulisse dienten. Das Interview selbst griff sowohl aktuelle Aspekte des Krisenmanagements als auch historische Bezüge zum Zivilschutz auf.
Im Anschluss an die Dreharbeiten nutzte die Reporterin Merle Upmann-Schiller gemeinsam mit dem Filmteam die Gelegenheit, den Museumbunker Hannover näher zu erkunden. Dabei wurden auch originale Ausstattungsgegenstände in Augenschein genommen, darunter die typischen Schutzraumliegen, die exemplarisch für die damalige Ausstattung von Zivilschutzanlagen stehen.
Zurzeit kann der Beitrag in der RTL+ Mediathek abgerufen werden. Mehr dazu in unserem Pressepiegel.





Neben der Unterstützung der Medien wurde die günstige Witterung für notwendige Außenarbeiten am Museumbunker Hannover genutzt. Im Verlauf der Herbst- und Wintermonate hatten sich in den Regenrinnen der Zugangsbauwerke erhebliche Mengen an Laub angesammelt. Darüber hinaus haben wir dort auch Ablagerungen aus feinem Splitt der Dacheindeckung sowie verbliebene Materialreste aus der vorangegangenen Dachsanierung festgestellt.
Um die Funktionsfähigkeit der Entwässerungssysteme dauerhaft sicherzustellen und das denkmalgeschützte Bauwerk insbesondere bei Starkregen vor möglichen Schäden durch überlaufendes Niederschlagswasser zu schützen, wurden sämtliche Regenrinnen an den Zugangsbauwerken vollständig und gründlich gereinigt. Die Maßnahme diente gleichzeitig dem langfristigen Erhalt der historischen Bausubstanz.










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Unser aktuelles Titelbild
Unser aktuelles Titelbild auf der Startseite zeigt den Treppenbereich einer Zivilschutzanlage im Stadtteil Badenstedt der Landeshauptstadt Hannover. Es handelt sich um eine Anlage aus dem „Nutzbarmachungsprogramm 1977“, einem stark vereinfachten Bauprogramm. Aufgrund eingeschränkter Luftkühlung war die Aufenthaltsdauer auf etwa 10 Stunden begrenzt.

