Vereinsaktivitäten im März 2026

Bereits vor einigen Monaten erreichte uns eine besondere Anfrage des regionalen Nachrichtenmagazins RTL Nord: Geplant war die Durchführung eines Interviews zum Thema Krisenmanagement mit Herrn Lukas Czeszak aus dem Referat Katastrophenschutz des Niedersächsischen Innenministeriums.

Als geeigneten Drehort schlug das Niedersächsische Innenministerium den Museumbunker Hannover vor. Ausschlaggebend hierfür war insbesondere die weitgehend original erhaltene und authentische Ausstattung der Anlage, die einen anschaulichen Einblick in den Aufbau und der Funktionsweise von Zivilschutzanlagen der 1960er Jahre bietet.

Nach weiterführenden Abstimmungen wurde der Drehtermin schließlich im März umgesetzt. Im Zuge eines ausführlichen Rundgangs durch die Anlage wurden zwei geeignete Bereiche im Bunker ausgewählt, die im Anschluss als Interviewkulisse dienten. Das Interview selbst griff sowohl aktuelle Aspekte des Krisenmanagements als auch historische Bezüge zum Zivilschutz auf.

Im Anschluss an die Dreharbeiten nutzte die Reporterin Merle Upmann-Schiller gemeinsam mit dem Filmteam die Gelegenheit, den Museumbunker Hannover näher zu erkunden. Dabei wurden auch originale Ausstattungsgegenstände in Augenschein genommen, darunter die typischen Schutzraumliegen, die exemplarisch für die damalige Ausstattung von Zivilschutzanlagen stehen.

Zurzeit kann der Beitrag in der RTL+ Mediathek abgerufen werden. Mehr dazu in unserem Pressepiegel.

RTL-Nord-Redakteurin Merle Upmann-Schiller im Interview mit Lukas Czeszak aus dem Referat Katastrophenschutz des Niedersächsischen Innenministeriums in unserer "Ausstellungsschleuse".
RTL-Nord-Redakteurin Merle Upmann-Schiller im Interview mit Lukas Czeszak aus dem Referat Katastrophenschutz des Niedersächsischen Innenministeriums in unserer „Ausstellungsschleuse“.
Hinter den Kulissen: Das RTL-Nord Drehteam und ein Pressesprecher des Niedersächsischen Innenministeriums bei den Dreharbeiten während des Interviews.
Hinter den Kulissen: Das RTL-Nord Drehteam und ein Pressesprecher des Niedersächsischen Innenministeriums bei den Dreharbeiten während des Interviews.
Lukas Czeszak vom Niedersächsischen Innenministerium beim Interview im 1. Obergeschoss des Museumsbunkers Hannover.
Lukas Czeszak vom Niedersächsischen Innenministerium beim Interview im 1. Obergeschoss des Museumsbunkers Hannover.
Dreharbeiten in einem Schutzraum, der vollständig mit Schutzraumliegen ausgestattet ist.
Dreharbeiten in einem Schutzraum, der vollständig mit Schutzraumliegen ausgestattet ist.
Redakteurin Merle Upmann-Schiller beim "Probeliegen" auf einer der originalen Schutzraumliegen im Museumsbunker Hannover.
Redakteurin Merle Upmann-Schiller beim „Probeliegen“ auf einer der originalen Schutzraumliegen im Museumsbunker Hannover.

 

Neben der Unterstützung der Medien wurde die günstige Witterung für notwendige Außenarbeiten am Museumbunker Hannover genutzt. Im Verlauf der Herbst- und Wintermonate hatten sich in den Regenrinnen der Zugangsbauwerke erhebliche Mengen an Laub angesammelt. Darüber hinaus haben wir dort auch Ablagerungen aus feinem Splitt der Dacheindeckung sowie verbliebene Materialreste aus der vorangegangenen Dachsanierung festgestellt.

Um die Funktionsfähigkeit der Entwässerungssysteme dauerhaft sicherzustellen und das denkmalgeschützte Bauwerk insbesondere bei Starkregen vor möglichen Schäden durch überlaufendes Niederschlagswasser zu schützen, wurden sämtliche Regenrinnen an den Zugangsbauwerken vollständig und gründlich gereinigt. Die Maßnahme diente gleichzeitig dem langfristigen Erhalt der historischen Bausubstanz.

Blick in die mit Laub und Split gefüllte Dachrinne. Zur Vermeidung von Schäden durch Staunässe und zum langfristigen Erhalt der denkmalgeschützten Anlage ist eine Reinigung unbedingt notwendig.
Blick in die mit Laub und Split gefüllte Dachrinne. Zur Vermeidung von Schäden durch Staunässe und zum langfristigen Erhalt der denkmalgeschützten Anlage ist eine Reinigung unbedingt notwendig.
Auch hier ist deutlich zu erkennen, dass die Regenrinnen über die gesamte Länge mit Laub gefüllt sind. Dieses führt bei Regen zu Staunässe und beeinträchtigt den ungehinderten Wasserabfluss. Eine Reinigung ist daher zwingend erforderlich.
Auch hier ist deutlich zu erkennen, dass die Regenrinnen über die gesamte Länge mit Laub gefüllt sind. Dieses führt bei Regen zu Staunässe und beeinträchtigt den ungehinderten Wasserabfluss. Eine Reinigung ist daher zwingend erforderlich.
Mit Laub gefüllte Regenrinne vor Beginn der Reinigungsarbeiten.
Mit Laub gefüllte Regenrinne vor Beginn der Reinigungsarbeiten.
In diesem Bereich des Ablaufs haben sich erhebliche Mengen an Laub sowie Split von der Dacheindeckung angesammelt. Dadurch wird der Abfluss des Regenwassers verzögert, sodass es sich zunächst anstaut, bevor es ablaufen kann.
In diesem Bereich des Ablaufs haben sich erhebliche Mengen an Laub sowie Split von der Dacheindeckung angesammelt. Dadurch wird der Abfluss des Regenwassers verzögert, sodass es sich zunächst anstaut, bevor es ablaufen kann.
Der selbe Ablauf nach der gründlichen Reinigung: Hier kann das Wasser ungehindert abfließen.
Der selbe Ablauf nach der gründlichen Reinigung: Hier kann das Wasser ungehindert abfließen.
An der Nord-Ost-Ecke des Bunkers wurden zunächst die in die Regenrinne eingewachsenen Efeuranken zurückgeschnitten. Im Anschluss erfolgte die gründliche Reinigung der Rinne.
An der Nord-Ost-Ecke des Bunkers wurden zunächst die in die Regenrinne eingewachsenen Efeuranken zurückgeschnitten. Im Anschluss erfolgte die gründliche Reinigung der Rinne.
Die gereinigte Regenrinne auf dem Zugangsbauwerk an der Süd-Ost-Seite des Bunkers. Auf dem Parkplatz steht bereits ein gefüllter Grüngut-Sammelbehälter zur späteren Entsorgung bereit.
Die gereinigte Regenrinne auf dem Zugangsbauwerk an der Süd-Ost-Seite des Bunkers. Auf dem Parkplatz steht bereits ein gefüllter Grüngut-Sammelbehälter zur späteren Entsorgung bereit.
Die Regenrinne auf dem Zugangsbauwerk an der Süd-West-Ecke des Bunkers wurde vom Laub und weiteren Unrat befreit.
Die Regenrinne auf dem Zugangsbauwerk an der Süd-West-Ecke des Bunkers wurde vom Laub und weiteren Unrat befreit.
Blick in die gereinigte Regenrinne auf dem Zugangsbauwerk - hier kann der anfallende Regen nun ohne Hindernisse ablaufen.
Blick in die gereinigte Regenrinne auf dem Zugangsbauwerk – hier kann der anfallende Regen nun ohne Hindernisse ablaufen.
Die Regenrinnen an der Nord-West-Ecke des Bunkers im gereinigten Zustand.
Die Regenrinnen an der Nord-West-Ecke des Bunkers im gereinigten Zustand.

 

Übrigens, haben wir Dein Interesse geweckt?

Hast du Freude daran, ein Stück Geschichte lebendig zu erhalten?
Unsere Vereinsanlagen – einzigartige, denkmalgeschützte Schutzbauwerke – brauchen Menschen, die sich mit Begeisterung für Pflege, Erhalt und Vermittlung einsetzen.

Ob bei der Instandhaltung unserer Anlagen, bei der Gestaltung von Gästeführungen oder einfach durch dein Mitwirken im Vereinsleben: Bei uns kannst du dich auf vielfältige Weise einbringen. Dabei steht nicht nur die Arbeit im Vordergrund, sondern vor allem ein lockeres, ehrliches und freundschaftliches Miteinander.

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Unser aktuelles Titelbild

Unser aktuelles Titelbild auf der Startseite zeigt den Treppenbereich einer Zivilschutzanlage im Stadtteil Badenstedt der Landeshauptstadt Hannover. Es handelt sich um eine Anlage aus dem „Nutzbarmachungsprogramm 1977“, einem stark vereinfachten Bauprogramm. Aufgrund eingeschränkter Luftkühlung war die Aufenthaltsdauer auf etwa 10 Stunden begrenzt.