Bevor wir über unsere Vereinsaktivitäten berichten, wünschen wir Ihnen/Euch ein frohes neues Jahr sowie alles Gute, Glück und Gesundheit für 2026!
Im letzten Monat des Jahres wurden im Museumsbunker Hannover unter anderem umfassende Kontroll- und Reinigungsarbeiten an den Zugangsschleusen durchgeführt. Zu Beginn der Arbeiten mussten sämtliche Schleusendrucktüren entriegelt und vollständig aufgefahren werden, um eine ordnungsgemäße Reinigung aller zugänglichen Flächen zu ermöglichen. Nach Abschluss der Reinigungsarbeiten erfolgte eine sorgfältige Sichtprüfung der Außenabschlüsse sowie der zugehörigen Schleusentechnik.
Dabei konnten erfreulicherweise keine Beschädigungen, Funktionsmängel oder Korrosionsschäden festgestellt werden. Unmittelbar im Anschluss wurden daher alle Schleusendrucktüren wieder ordnungsgemäß zugefahren und verriegelt. Auch wenn einzelne Zugangsschleusen heute nicht mehr regelmäßig genutzt werden, ist eine turnusmäßige Sichtprüfung und Reinigung sämtlicher Schleusenbereiche von zentraler Bedeutung, um den dauerhaften Erhalt der denkmalgeschützten Zivilschutzanlage sicherzustellen.





Gemäß den originalen Wartungs- und Betriebsvorschriften aus der Betriebszeit der Anlage waren alle Schleusendrucktüren mindestens einmal jährlich zu überprüfen. Diese Prüfungen umfassten insbesondere die Kontrolle der mechanischen Gängigkeit, die Untersuchung auf Korrosionserscheinungen sowie die Überprüfung der Gasdichtigkeit. Die Ergebnisse wurden seinerzeit in standardisierten Wartungsvordrucken dokumentiert.
Nachdem bereits im November im Rahmen der Erprobung der Schutzluftanlage im Überdruckbetrieb (siehe Tätigkeitsbericht November 2025) die Gasdichtigkeit der Außenabschlüsse erfolgreich nachgewiesen werden konnte, kann der Wartungsblock „Außenabschlüsse“ für das Jahr 2025 mit den im Dezember durchgeführten Arbeiten nun vollständig abgeschlossen werden.


Unser aktuelles Titelbild
Unser aktuelles Titelbild auf der Startseite zeigt die äußere Schleusendrucktür der Zivilschutzanlage Lönsstraße in der Landeshauptstadt Hannover. Diese Anlage wurde im stark vereinfachten „Nutzbarmachungsprogramm 1977“ nach den „Baufachlichen Richtlinien für die Nutzbarmachung vorhandener öffentlicher Schutzbunker – Fassung Dezember 1977“. Hergerichtet. Sitz- und Liegeplätze sowie Küchen und Rettungsräume waren nicht vorhanden. Auch eine Notstrom- und Notwasserversorgung war nicht vorgesehen. Die Anlage stellte 1.700 Schutzplätze für eine Aufenthaltsdauer von 10 Stunden bereit. Um den Platz für dringend benötigten Wohnraum zu nutzen, wurde die Anlage abgerissen.

