Virtuelles GSVBw-Museum: Luftregenerationsversuch – Besuch der GSVBw

GSVBw – Die Grundnetzschalt- und Vermittlungsstellen der Bundeswehr

-Luftregenerationsversuch in einer belegten GSVBw bei vollem Außenluftabschluss im Jahr 1976-

 

Das Erprobungsobjekt: Besuch der GSVBw

Zur Vervollständigung der Dokumentation besuchten Mitglieder des Vorbei e.V. das Fernmeldebetriebsgebäude der GSVBw, in der vor mehr als 30 Jahren der Luftregenerationsversuch durchgeführt wurde. Die aufwändigen Umrüstungen, einschließlich der Luftregenerationsanlage, wurden nach der Beendigung des Versuches vollständig zurück gebaut. Die vorgenommenen Maßnahmen zur Durchführung des Erprobungsversuches lassen sich in den örtlichen Gegebenheiten nicht mehr nachvollziehen. Ein Detail ist jedoch erhalten geblieben: Zur Integration der Luftregenerierungsanlage mussten zwei Verbindungen zwischen der Regenerierungsanlage und dem GSVBw-Belüftungssystem geschaffen werden. Diese Verbindungsöffnungen wurden nach dem Erprobungsversuch verschlossen.

 

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Um die Luftregenerationsanlage in das vorhandene GSVBw-Belüftungssystem zu integrieren, mussten zwei Verbindungen zum bestehenden Belüftungssystem hergestellt werden (In der Zeichnung rot umkreist). Im Umluftbetrieb wird über die rechte Verbindung ein Teil der Luft durch die Regenerationsfilter geführt, dort aufbereitet und mit Sauerstoff angereichert. Durch die linke Verbindung wird die aufbereitete Luft wieder dem Belüftungssystem zugeführt.
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Der ehemalige Standort der Luftregenerationsanlage: Der Zwischenraum zwischen dem Teilklimagerät (linke Bildseite) und der gegenüberliegenden Wand im Raum 24 (Lüftungs- und Klimatechnik). In der Zuluftleitung der Belüftungsanlage, die unter der Raumdecke verläuft und in die Mischkammer führt, befinden sich zwei Öffnungen, die mit Verschlusskappen verschlossen wurden. Hier erfolgte der Anschluss der Luftregenerationsanlage (rot umkreiste Anschlusspunkte in der Vorderansicht).

 

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