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Auf- und Zufahren einer hydraulischen Schleusentür (Druckabschluss) in der Zivilschutzanlage Hannover-Ricklingen.

Die innere Schleusentür wird aus dem Dienstraum des Schleusenwärters elektrohydraulisch geöffnet und wieder verschlossen. Die Tür wurde von der Firma Bochumer Eisenhütte Heintzmann & Co hergestellt und weist eine Druckresistenz von 10 bar sowie eine Sogresistenz von 1 bar auf. Der Öffnungs- bzw. Schließvorgang durfte jeweils max. 10 Sekunden dauern. Die Schleusenanlagen sowie die dazugehörigen Steuergeräte in den Schleusenwärter-Diensträumen sind Bestandteil der Originalausstattung aus den 1960er Jahren und sind auch heute noch voll funktionsfähig.

Auslösen von „ABC-Alarm“ mit einer Luftschutz-Einheitssirene E57

Im Verteidigungsfall wird dieses Zivilschutzsignal ausgelöst, wenn eine unmittelbare Gefahr von radioaktiven Niederschlägen (Fallout), biologischen Kampfstoffen oder chemischen Kampfmitteln besteht. Es forderte die Bevölkerung zum Aufsuchen von Schutzräumen auf. Weiterhin sollten Radioempfänger eingeschaltet und Durchsagen beachtet werden. Zum Einsatz kam eine Sirenensteuerungszentrale vom Typ FMAS-Y aus dem Baujahr 1976. Die Sirene des Herstellers Helin GmbH Hagen/Westfalen wurde im Jahre 1969 angefertigt. Die Versorgungsspannung beträgt 380 V und die Leistungsaufnahme liegt bei 5 kW.

 

Auslösen von „Luftalarm“ mit einer Luftschutz-Einheitssirene E57

Dieses Sirenensignal wurde im Verteidigungsfall bei unmittelbarer Gefahr von Fernwaffenbeschuss oder Luftangriffen ausgelöst. Es forderte die Bevölkerung zum Aufsuchen von Schutzräumen auf. Weiterhin sollten Radioempfänger eingeschaltet und Durchsagen beachtet werden. Zum Einsatz kam eine Sirenensteuerungszentrale vom Typ FMAS-Y aus dem Baujahr 1976. Die Sirene des Herstellers Helin GmbH Hagen/Westfalen wurde im Jahre 1969 angefertigt. Die Versorgungsspannung beträgt 380 V und die Leistungsaufnahme liegt bei 5 kW.

 

Auslösen von „Entwarnung“ mit einer Luftschutz-Einheitssirene E57

Dieses Signal informiert darüber, dass die unmittelbare Gefahr nicht mehr besteht. Das zuvor ausgelöste Zivilschutzsignal ist nicht mehr gültig. Zum Einsatz kam eine Sirenensteuerungszentrale vom Typ FMAS-Y aus dem Baujahr 1976. Die Sirene des Herstellers Helin GmbH Hagen/Westfalen wurde im Jahre 1969 angefertigt. Die Versorgungsspannung beträgt 380 V und die Leistungsaufnahme liegt bei 5 kW.

 

Auslösen von „Katastrophenalarm“ mit einer Luftschutz-Einheitssirene E57

Dieses Signal warnt vor Schadensereignissen und wurde Mitte der 1970er Jahre durch den Luftalarm ersetzt. Grund dafür war die starke Verwechselungsgefahr mit dem Zivilschutzsignal „Feueralarm“. Die Bevölkerung wurde aufgefordert, die Radioempfänger einzuschalten und auf Durchsagen zu achten. Zum Einsatz kam eine Sirenensteuerungszentrale vom Typ FMAS-Y aus dem Baujahr 1976. Die Sirene des Herstellers Helin GmbH Hagen/Westfalen wurde im Jahre 1969 angefertigt. Die Versorgungsspannung beträgt 380 V und die Leistungsaufnahme liegt bei 5 kW.

 

Auslösen von „Feueralarm“ mit einer Luftschutz-Einheitssirene E57

Mit diesem Sirenensignal wird im Brandfall die Feuerwehr alarmiert. Zum Einsatz kam eine Sirenensteuerungszentrale vom Typ FMAS-Y aus dem Baujahr 1976. Die Sirene des Herstellers Helin GmbH Hagen/Westfalen wurde im Jahre 1969 angefertigt. Die Versorgungsspannung beträgt 380 V und die Leistungsaufnahme liegt bei 5 kW.