September 2015

Zivilschutzanlage Hannover-Ricklingen: Aufbau der Melde- und Kontrolltafel aus der Zivilschutzanlage Hannover-Herrenhausen im Ausstellungsbereich

Die Zivilschutzanlage in Hannover-Herrenhausen war mit 2.700 Schutzplätzen die größte Zivilschutzanlage im Bundesland Niedersachsen, die im Rahmen des Instandsetzungsprogramms hergerichtet wurde. Im Jahre 2014 begann der technisch sehr aufwändige Abriss des Bunkers. Die freiwerdende Fläche wird anschließend für eine Wohn- und Gewerbebebauung genutzt. Im Mai 2015 wurden die Abrissarbeiten abgeschlossen. Mit freundlicher Genehmigung der Eigentümerin führten wir vor Beginn der Abrissarbeiten mehrere Materialbergungen durch, um Ausstattungen und technische Ersatzteile für unsere Vereinsanlagen zu demontieren (siehe Tätigkeitsberichte).

Im Dienstraum des Bunkerwartes befand sich die große Melde- und Kontrolltafel mit Leuchtschaltbild. Diese Tafel informierte den Bunkerwart über die Betriebszustände der Be- und Entlüftungsanlage. Über die Drucktasten auf der Kontrolltafel erfolgte die Auswahl der Steuerprogramme. Das Leuchtschaltbild zeigt die einzelnen Komponenten der Lüftungsanlage und wurde speziell für die technischen Gegebenheiten in der Zivilschutzanlage Hannover-Herrenhausen angefertigt. Aus diesem Grund haben wir uns entschlossen, die sperrige und schwergewichtige Melde- und Kontrolltafel für den Museumsbunker Hannover zur Anschauung zu bergen. Im September 2015 erfolgte dann die Installation der Tafel in unserer “Ausstellungsschleuse”. Aufgrund des hohen Gewichts wurde die Melde- und Kontrolltafel zunächst mit einem Unterbau auf die vorgesehene Höhe gebracht und dann mit geeigneten Schrauben befestigt. Im nächsten Schritt soll dann die Beleuchtung des Feldes wieder in Betrieb genommen werden.

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Kurz vor dem Abriss: Die Zivilschutzanlage in Hannover-Herrenhausen verfügte über 2.700 Schutzraumplätze.
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Der Dienstraum des Bunkerwartes ist noch vollständig ausgestattet. Im linken Bildbereich befindet sich die Melde- und Kontrolltafel.
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Einige Monate später ist ein Großteil der Einrichtung des Bunkerwart-Dienstraumes mit Ausnahme der Melde- und Kontrolltafel nicht mehr vorhanden.
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Im Februar 2015 sind nur noch Teile der 2,5m starken Bunkeraußenwand vorhanden.
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Im Museumsbunker Hannover: Die Melde- und Kontrolltafel wurde mit einem Unterbau auf die vorgesehene Installationshöhe gebracht.
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Fest verankert: Die Melde- und Kontrolltafel aus der Zivilschutzanlage Hannover-Herrenhausen befindet sich jetzt in der Ausstellungsschleuse des Museumsbunkers Hannover.

 

GSVBw 22 Elmlohe: Arbeiten an der Heizleitung

Wir berichteten bereits über die Reparatur einer defekten Heizleitung in einem Versorgungsschacht der GSVBw. Dabei wurde das stark korrodierte Rohr ausgewechselt und anschließend mit einer hochwertigen Wärmeisolierung geschützt. Um die Rohrflansche und Heizleitungen zu entlasten, fertigten wir Tragevorrichtungen an, die künftig das Gewicht der Leitung aufnehmen. Die Tragevorrichtungen wurden unter den Heizleitungen im Versorgungsschacht platziert.

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Im Versorgungsschacht: Die Tragevorrichtungen nehmen das Gewicht der Heizleitungen auf.
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Detail: An dieser Stelle werden die Heizleitungen durch die 3m starke Bunkeraußenwand des Fernmeldebetriebsgebäudes geführt.

 

Der Vorbei e.V. in den Medien

Die Presse berichtete zweimal über unsere Vereinstätigkeiten. Im Rahmen der Berichterstattung zum Abriss eines Bürogebäudes in der Landeshauptstadt Hannover wurde unsere Bergungstätigkeit erwähnt. Das Gebäude wurde mit einem Luftschutzkeller ausgestattet und enthielt technische Einrichtungen, die in unseren Vereinsanlagen als Ausstellungs- und Ersatzteile weitergenutzt werden können. Ein anderer Beitrag berichtet über den Besuch des Schützenvereins Bederkesa e.V. in der GSVBw 22 in Elmlohe und schildert die interessanten Eindrücke, die unsere Gäste während der Besichtigung gesammelt haben. Beide Berichte sind in unserem Pressespiegel einsehbar.

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