September 2012

Die kalte Jahreszeit steht bevor. Wir haben die angenehmen Witterungsbedingungen im September genutzt, um die Gebäude und Außenanlagen der GSVBw 22 auf den Winter vorzubereiten. Eine nicht zu unterschätzende Gefahr bildet der Moosbewuchs auf dem Dach des Unterkunftsgebäudes (Objekt 2). Schnell sättigt sich die dicke Moosschicht mit Regenwasser, und kann bei eintretenden Minusgraden für Frostschäden sorgen. In einem aufwändigen Arbeitseinsatz wurde die Moosschicht auf dem Dach entfernt, um so einer Beschädigung des denkmalgeschützten Gebäudes vorzubeugen. Weiterhin statteten wir die Regenrinnen am Unterkunftsgebäude mit Schutzgittern aus, um wasserbindende Laubansammlungen zu verhindern. Auch vorhandene Risse in den asphaltierten Betriebswegen bilden unter Forsteinwirkung eine Gefahrenquelle, da gefrorene Wasseransammlungen zu weiteren Schäden führen können. Aus diesem Grund haben wir die beschädigten Bereiche mit einer Asphaltmasse repariert.

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Objekt 2 (Unterkunftsgebäude): Deutlich hebt sich der vom Moos befreite Bereich des Daches von der noch nicht bearbeiteten Fläche im unteren Bereich ab.
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Die Detailaufnahme verdeutlicht die starke Moosschicht auf dem Dach des Unterkunftsgebäudes.
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Risse in den asphaltierten Betriebswegen wurden mit einer Asphaltmasse verschlossen.
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Die Schutzgitter für die Regenrinnen liegen zur Montage bereit.

 

Aufgrund eines technischen Defektes stand das Ladegerät für die Starterbatterien des Dieselmaschinensatzes nicht mehr zur Verfügung. Das Ladegerät besteht aus zwei Einzelkomponenten, und ist fest im Schaltfeld des Maschinenraumes (Raum 20) verbaut. Ein Austausch des Gerätes zogen wir nicht in Betracht, da der Originalzustand der Gesamtanlage im Sinne des Denkmalschutzes erhalten bleiben soll.

Auf Anfrage stellte uns die Herstellerfirma Alfred Kuhse GmbH, Winsen/Luhe, technische Unterlagen zur Verfügung. Dank dieser freundlichen Unterstützung konnten wir einen defekten Spannungsregler ermitteln und reparieren. Das Ladegerät ist nun wieder voll funktionsfähig und stellt weiterhin die Betriebsbereitschaft der Starterbatterien sicher. Wir bedanken uns auf diesem Wege noch einmal herzlich bei dem Unternehmen Alfred Kuhse GmbH für die schnelle Hilfe und für die Unterstützung unserer gemeinnützigen Vereinsarbeit!

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Zur Reparatur demontiert: Der defekte Spannungsregler aus dem Ladegerät für die Starterbatterien.
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Das Ladegerät ist fest im Schaltfeld verbaut und besteht aus zwei miteinander verschalteten Komponenten. Ein angebrachtes Warnschild weist darauf hin, das defekte Gerät nicht einzuschalten.
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Der Spannungsregler wurde zerlegt, und mit Hilfe der Herstellerunterlagen überprüft.
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Anhand der originalen Stromlaufpläne konnten defekte Bauteile ermittelt und ausgetauscht werden.
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Der zusammengesetzte Spannungsregler nach der Reparatur.
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Nach dem Einbau des reparierten Spannungsreglers nimmt das Ladegerät wieder seinen Dienst im Schaltfeld auf.

 

Durch die dauerhafte Beheizung des Fernmeldebetriebsgebäudes (Objekt 1) verbessert sich das Raumklima ständig. Die relative Luftfeuchtigkeit liegt zwischen 40%-50%, und die Temperatur sinkt nicht unter 20°C. Durch diese optimalen Bedingungen können wir sicher stellen, dass die GSVBw-Einrichtungen und die technischen Ausstattungen wirksam vor Feuchtigkeitsschäden und Schimmelbefall geschützt werden.

Auch kleinere Reparaturen nehmen einen festen Platz ein: Die Netzanschlussleitung eines Anschaltkoffers (VAnKof2Drlg) zeigte starke Verschleißerscheinungen. Die Gummiummantelung und die Isolierung ist brüchig geworden, und sorgte so für einen Kurzschluss. Nach dem annähernd kompletten Zerlegen des Gerätes konnte die Netzanschlussleitung ersetzt werden. Der Anschaltkoffer steht nun wieder betriebsbereit zur Verfügung.

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Das Thermometer im Eingangsflur (Raum 40) zeigt eine Raumtemperatur von knapp 21°C an.
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Der Austausch des defekten Netzkabels am Anschaltkoffer gestaltete sich aufwändig.