März 2015

Hannover: Begehung eines Behördenschutzraumes

Im März 2015 hatten wir die Gelegenheit, in Hannover einen Behördenschutzraum im ehemaligen Dienstgebäude der Bundesagentur für Arbeit zu besichtigen. Das Gebäude wird zurzeit zurückgebaut, um das Gelände anschließend für eine Wohnbebauung zu nutzen. Der Schutzraum befindet sich im Keller des Gebäudekomplexes und erstreckt sich über zwei Gebäudeteile. Die Anlage verfügt über sanitäre Einrichtungen, Belüftungsanlagen, Dekontaminationsanlagen und Aufenthalts- bzw. Lagerräume.

Wir bedanken uns an dieser Stelle bei Hr. H. für den Hinweis auf diese Anlage. Weiterhin bedanken wir uns beim Unternehmen Gundlach GmbH für die freundliche Unterstützung unserer ehrenamtlichen Vereinsarbeit sowie für die Dokumentationsmöglichkeit.

Außenansicht: Das ehemalige Dienstgebäude der Bundesagentur für Arbeit in Hannover.
Außenansicht: Das ehemalige Dienstgebäude der Bundesagentur für Arbeit in Hannover.
Notausstieg der Schutzraumanlage im Außenbereich.
Notausstieg der Schutzraumanlage im Außenbereich.
Schleusenbereich mit Dekontaminationsdusche.
Schleusenbereich mit Dekontaminationsdusche.
Verbindungsgang zwischen den Gebäudeteilen.
Verbindungsgang zwischen den Gebäudeteilen.
Jeder der beiden Gebäudeteile verfügt über eine Belüftungsanlage, bestehend aus einem Grobsandfilter und zwei Belüftungsgeräten. Die Belüftungsanlagen sind noch immer voll funktionsfähig. Der Betrieb erfolgt entweder mit Elektromotoren oder Handkurbeln.
Jeder der beiden Gebäudeteile verfügt über eine Belüftungsanlage, bestehend aus einem Grobsandfilter und zwei Belüftungsgeräten. Die Belüftungsanlagen sind noch immer voll funktionsfähig. Der Betrieb erfolgt entweder mit Elektromotoren oder Handkurbeln.
Blick in einen Aufenthalts- bzw. Lagerraum: Sitz- und Liegemöglichkeiten sind nicht vorhanden.
Blick in einen Aufenthalts- bzw. Lagerraum: Sitz- und Liegemöglichkeiten sind nicht vorhanden.
Waschbecken im Sanitärbereich. Die Tür rechts im Bild führt zur WC-Anlage.
Waschbecken im Sanitärbereich. Die Tür rechts im Bild führt zur WC-Anlage.
Hinter dieser Schutzraumtür befindet sich der Notausstieg.
Hinter dieser Schutzraumtür befindet sich der Notausstieg.

 

Hannover / Kurt-Schumacher-Kaserne: Bergung von historischen Fernmeldegeräten

Aufgrund des bevorstehenden Umzuges einer militärischen Dienststelle hatten wir die Gelegenheit, in der Kurt-Schumacher-Kaserne einige historische Fernmeldegeräte zu bergen, die dort zur Anschauung aufgestellt wurden. Am vorgesehenen Zielort des Umzuges besteht keine Möglichkeit, diese Geräte weiterhin auszustellen, Es handelte sich dabei um verschiedene Fernsprechvermittlungstische, einen Gestellrahmen mit einer Fallwähleranlage, einen Fernschreibtisch sowie eine beleuchtete Übersichtskarte, auf der fernmeldetechnische Einrichtungen eingezeichnet sind. Weiterhin konnten wir viele Kleingeräte, wie z.B. Mess- und Prüfgeräte, in unseren Ausstellungsbestand übernehmen. Zukünftig sollen diese Geräte in unseren Vereinsanlagen, der GSVBw 22 in Elmlohe/Drangstedt sowie in der GSVBw 23 Unterstedt, ausgestellt werden.

Auch hier möchten wir uns herzlich für die Bergungsmöglichkeit bedanken.

Ein Gestellrahmen mit Fallwähleranlage, ein Prüfapparat sowie ein Vermittlungstisch aus der Fernmeldegeräte-Ausstellung.
Ein Gestellrahmen mit Fallwähleranlage, ein Prüfapparat sowie ein Vermittlungstisch aus der Fernmeldegeräte-Ausstellung.
Eine beleuchtete fernmeldetechnische Übersichtskarte sowie ein Fernschreibtisch.
Eine beleuchtete fernmeldetechnische Übersichtskarte sowie ein Fernschreibtisch.
Fernsprechvermittlungstisch und Hauptuhr.
Fernsprechvermittlungstisch und Hauptuhr.
Blick in den Anhänger, in dem wir die Fernmeldegeräte zum Abtransport verlastet haben.
Blick in den Anhänger, in dem wir die Fernmeldegeräte zum Abtransport verlastet haben.