Juli 2014

Die Zivilschutzanlage Hannover-Ricklingen in der Pro7-Dokumentationsreihe „Galileo“

Wie bereits im Mai (siehe Tätigkeitsbericht Mai 2014) berichtet, fanden in der Zivilschutzanlage Hannover-Ricklingen Dreharbeiten für die Pro7-Dokumentationsreihe „Galileo“ statt. Das Thema des Filmbeitrages lautete „Bunkerwohnen“. Neben einigen Umbauprojekten ehemaliger Zivilschutzanlagen wurde auch unser Projekt „Museumsbunker Hannover“ in der Sendung vorgestellt.

Wir bedanken uns bei Pro7 und beim Drehteam für das Interesse an unserer ehrenamtlichen und gemeinnützigen Vereinsarbeit.

Sie erreichen den Text- und Filmbeitrag über die Bildschirmausschnitte. Sämtliche Presse- und Filmberichte über unsere Vereinsarbeit finden Sie auch in unserem Pressespiegel.

Szene aus der Pro7-Galileo-Dokumentation “Bunkerwohnen”: Die Zivilschutzanlage Hannover-Ricklingen.
Szene aus der Pro7-Galileo-Dokumentation “Bunkerwohnen”: Die Zivilschutzanlage Hannover-Ricklingen.
Informationen zum Pro7-Galileo-Beitrag “Bunkerwohnen”
Informationen zum Pro7-Galileo-Beitrag “Bunkerwohnen”
Zum Filmbeitrag “Bunkerwohnen”. Etwa nach 3 Minuten beginnt der Beitrag aus der Zivilschutzanlage Hannover-Ricklingen.
Zum Filmbeitrag “Bunkerwohnen”. Etwa nach 3 Minuten beginnt der Beitrag aus der Zivilschutzanlage Hannover-Ricklingen.

 

Pflegearbeiten in den Außenanlagen der GSVBw 22 Elmlohe

Aufgrund des bevorstehenden Besuches der ehemaligen Bediensteten der GSVBw 22 Elmlohe haben wir uns intensiv mit der Pflege der GSVBw-Außenanlagen beschäftigt. Neben dem Rückschnitt der weitläufigen Rasenflächen wurden auch die Betriebswege gründlich gereinigt. Schließlich soll sich die ehemalige Grundnetzschalt- und Vermittlungsstelle der Bundeswehr (GSVBw) von ihrer besten Seite zeigen, wenn die einstigen Bediensteten zum Besuch erscheinen.

Sehr gepflegt: Eine Rasenfläche auf dem GSVBw-Grundstück nach dem Rückschnitt.
Sehr gepflegt: Eine Rasenfläche auf dem GSVBw-Grundstück nach dem Rückschnitt.
Wachhund Deick beaufsichtigt die Reinigungsarbeiten.
Wachhund Deick beaufsichtigt die Reinigungsarbeiten.

 

Arbeiten in der Zivilschutzanlage Hannover-Ricklingen

Auch im Juli wurden die Restaurations- und Reparaturarbeiten in der ehemaligen Zivilschutzanlage Hannover-Ricklingen fortgesetzt. Neben vielen anderen Arbeiten befassten wir uns auch mit dem Netzersatzanlagen-Schaltfeld (NEA). In den 1980er Jahren wurde einer der beiden Dieselmaschinensätze außer Betrieb genommen, aber im Objekt belassen. Die dazugehörigen Mess- und Schaltelemente mussten jedoch aufgrund einzuhaltender TÜV-Bestimmungen ausgebaut werden. Die Öffnungen in den entsprechenden Schaltfeldern wurden anschließend mit Kunststoffplatten verschlossen.

Wir haben uns selbst das Ziel gesetzt, die ehemalige Zivilschutzanlage im Originalzustand herzurichten und zu erhalten. Unser Anspruch dabei ist, dass grundsätzlich nur originale Einrichtungsgegenstände und Ausstattungen zum Einsatz kommen. Deshalb haben wir uns besonders darüber gefreut, dass wir im Rahmen einer Materialbergung in der ehemaligen Zivilschutzanlage Hannover-Herrenhausen die originale und baugleiche Schaltfeldausstattung bergen konnten. Wir haben daraufhin die Kunststoffabdeckungen entfernt und die Schaltfelder wieder vollständig mit den fehlenden Mess- und Schaltelementen sowie Funktionsschildern bestückt. Somit stellen sich die NEA-Schaltfelder wieder in ihrem ursprünglichen Originalzustand dar. Unser Museumsprojekt hat dadurch ein deutliche Aufwertung erfahren.

NEA-Schaltfeld: Die Mess- und Steuerelemente in den beiden linken Schaltfeldern wurden in den 1980er Jahren ausgebaut und die Öffnungen mit Kunststoffplatten verschlossen.
NEA-Schaltfeld: Die Mess- und Steuerelemente in den beiden linken Schaltfeldern wurden in den 1980er Jahren ausgebaut und die Öffnungen mit Kunststoffplatten verschlossen.
Originalzustand des NEA-Schaltfeldes wiederhergestellt: Beide Schaltfelder wurden wieder mit originalen Messinstrumenten und Schaltelementen bestückt.
Originalzustand des NEA-Schaltfeldes wiederhergestellt: Beide Schaltfelder wurden wieder mit originalen Messinstrumenten und Schaltelementen bestückt.

 

GSVBw 22 Elmlohe: Besuch der ehemaligen Bediensteten

Ganz besonders haben wir uns über den Besuch der ehemaligen Bediensteten der GSVBw 22 gefreut. Der Termin war schon seit längerer Zeit geplant, so dass wir genügend Zeit für die Vorbereitungen hatten. Auch das Wetter spielte mit und wir konnten eine große Kaffeetafel auf der Rasenfläche aufbauen. Nach der Begrüßung wurde ein ausgiebiger Rundgang durch den unterirdischen Fernmeldebunker durchgeführt, der unseren Besucherinnen und Besuchern lange Zeit als Arbeitsplatz diente. Anschließend gab es Köstlichkeiten vom Grill und die Gelegenheit, über die eine oder andere interessante Geschichte aus der Dienstzeit zu berichten. Wir freuen uns schon auf eine Wiederholung…..

Auf der gemähten Rasenfläche wurde eine Kaffeetafel für unsere Gäste aufgebaut.
Auf der gemähten Rasenfläche wurde eine Kaffeetafel für unsere Gäste aufgebaut.
Die ehemaligen Bediensteten der GSVBw 22 bei der Begrüßung.
Die ehemaligen Bediensteten der GSVBw 22 bei der Begrüßung.
Rundgang durch den unterirdischen Fernmeldebunker (Objekt 1). Hier befinden sich unsere Gäste im Eingangsflur (Raum 40).
Rundgang durch den unterirdischen Fernmeldebunker (Objekt 1). Hier befinden sich unsere Gäste im Eingangsflur (Raum 40).
Die Fernsprechvermittlung (Raum 1) wurde während der Betriebszeit durchgängig in 3 Schichten besetzt.
Die Fernsprechvermittlung (Raum 1) wurde während der Betriebszeit durchgängig in 3 Schichten besetzt.
Die ehemaligen GSVBw-Bediensteten befinden sich im Raum 45 (Vorraum der Maschinenräume) auf dem Weg zum Maschinenraum (Raum 20).
Die ehemaligen GSVBw-Bediensteten befinden sich im Raum 45 (Vorraum der Maschinenräume) auf dem Weg zum Maschinenraum (Raum 20).
Ausklang: Für das leibliche Wohl ist bestens gesorgt.
Ausklang: Für das leibliche Wohl ist bestens gesorgt.