Juli 2010

Ein ereignis- und arbeitsreicher Monat liegt hinter uns. Bis auf eine kleine Ausnahme war auch das Wetter auf unserer Seite – aber davon später mehr.

Unser großer Rasentrecker benötigte kurzfristig eine kleine Wartung – der Schlauch eines Hinterreifens war beschädigt und musste ersetzt werden. Die Pflege unserer Grünflächen beanspruchte einen großen Teil unserer Arbeitszeit. Bei der Gelegenheit wurde auch der frühere Postenweg auf der Waldseite des GSVBw-Grundstücks freigelegt.

Ein defektes Hinterrad des Rasentraktors wird repariert: Der Schlauch muss erneuert werden.
Ein defektes Hinterrad des Rasentraktors wird repariert: Der Schlauch muss erneuert werden.
Rückschnitt- und Bereinigungsarbeiten am Materialschacht.
Rückschnitt- und Bereinigungsarbeiten am Materialschacht.
Der freigelegte Kontrollgang ermöglicht nun wieder eine vollständige Sichtprüfung der Zaunanlage.
Der freigelegte Kontrollgang ermöglicht nun wieder eine vollständige Sichtprüfung der Zaunanlage.
Auch das Umfeld von Objekt 3 wurde in die Aufräumarbeiten mit einbezogen.
Auch das Umfeld von Objekt 3 wurde in die Aufräumarbeiten mit einbezogen.
Wachhund Deick bei Erdarbeiten am Westzaun.
Wachhund Deick bei Erdarbeiten am Westzaun.
Eine Blindschleiche, die sich in der Vereinsanlage verirrte, konnte sicher im Außenbereich ausgesetzt werden.
Eine Blindschleiche, die sich in der Vereinsanlage verirrte, konnte sicher im Außenbereich ausgesetzt werden.

 

Die Außenbauwerke des Fernmeldebunkers erhielten eine Grundreinigung. Eingedrungene Feuchtigkeit führte in der Vergangenheit öfter zu Ausfällen eines Verbindungskabels. Das alte Erdkabel wird durch ein neues ersetzt. Im Vorfeld dieser Arbeit verlegten wir bereits ein unterirdisches Schutzrohr.

Die Außenbauwerke des Fernmeldebetriebsgebäudes stellten sich stark verschmutzt dar.
Die Außenbauwerke des Fernmeldebetriebsgebäudes stellten sich stark verschmutzt dar.
Der Moosbewuchs sowie Laub- und Nadelbefall wurden von den Lüftungsbauwerken entfernt.
Der Moosbewuchs sowie Laub- und Nadelbefall wurden von den Lüftungsbauwerken entfernt.
Herstellung des Originalzustandes: Freilegung der ehemaligen Parkflächen hinter dem Unterkunftsgebäude.
Herstellung des Originalzustandes: Freilegung der ehemaligen Parkflächen hinter dem Unterkunftsgebäude.
Ein Schutzrohr für die geplante Erdkabelinstallation wird im Kabelgraben verlegt.
Ein Schutzrohr für die geplante Erdkabelinstallation wird im Kabelgraben verlegt.
Der Wetterschutz und der Eingangsbereich des Fernmeldebunkers wurden gereinigt.
Der Wetterschutz und der Eingangsbereich des Fernmeldebunkers wurden gereinigt.
Reinigung eines Zugangsbauwerkes im Außenbereich.
Reinigung eines Zugangsbauwerkes im Außenbereich.

 

Diverses technisches Inventar aus dem Bunker konnten wir inzwischen wieder beschaffen. Leider sind manche Geräte zu groß oder zu sperrig, um sie durch das enge Treppenhaus in den Bunker zu bringen. Das ist nur über den Wartungs- und Materialschacht möglich. Bisher fehlte uns allerdings eine passende Seilwinde, um den vorhandenen Kran zu nutzen. Durch die Materialspende eines Vereinsmitglieds verfügen wir jetzt über eine elektrische Winde. Vor der Inbetriebnahme musste der Kranausleger noch an das neue Gerät angepasst werden.

Am Materialschacht: Montage eines Trägerrahmens für die elektrische Seilwinde.
Am Materialschacht: Montage eines Trägerrahmens für die elektrische Seilwinde.
Der Kranausleger erhält zusammen mit dem Trägerrahmen einen schützenden Anstrich mit einer Rostschutzfarbe.
Der Kranausleger erhält zusammen mit dem Trägerrahmen einen schützenden Anstrich mit einer Rostschutzfarbe.
Die Freilegungsarbeiten am ehemaligen Fischteich verzeichnen Fortschritte: Beseitigung des Erdaushubes.
Die Freilegungsarbeiten am ehemaligen Fischteich verzeichnen Fortschritte: Beseitigung des Erdaushubes.
Sichtprüfungen und Wartungsarbeiten an den technischen Einrichtungen im Außenbereich.
Sichtprüfungen und Wartungsarbeiten an den technischen Einrichtungen im Außenbereich.
Auch die Vereinsjugend unterstützt die Arbeiten im Außenbereich: Reinigung einer Abdeckhaube der Belüftungsanlage.
Auch die Vereinsjugend unterstützt die Arbeiten im Außenbereich: Reinigung einer Abdeckhaube der Belüftungsanlage.
Aufarbeitung einer Außenlampe am Bunkerzugang.
Aufarbeitung einer Außenlampe am Bunkerzugang.
Tierischer Nachwuchs: Bachstelzen-Küken im Hundezwinger. Um die Vögel nicht zu stören, wurde der Bereich um das Nest herum während der Brut- und Aufzuchtphase gemieden.
Tierischer Nachwuchs: Bachstelzen-Küken im Hundezwinger. Um die Vögel nicht zu stören, wurde der Bereich um das Nest herum während der Brut- und Aufzuchtphase gemieden.
Der Baumbewuchs auf dem GSVBw-Gelände lädt die Vereinsjugend zum Klettern ein.
Der Baumbewuchs auf dem GSVBw-Gelände lädt die Vereinsjugend zum Klettern ein.

 

Auch der kulturelle Teil kam im Juli nicht zu kurz. Bremerhaven bietet interessante Sehenswürdigkeiten. Wir besuchten neben dem Deutschen Schifffahrtsmuseum auch die Modellstadt. Ein Eldorado für jeden Modellbauer! Natürlich durfte auch eine Hafenrundfahrt nicht fehlen. Neben den interessanten Erzählungen des Kapitäns gab es auch einige Kuriositäten zu bestaunen. Besonders erwähnenswert finden wir das irakische „Geisterschiff“ Al-Zahraa, das bereits seit fast 20 Jahren im Hafen an der Kette liegt. Dieses Schiff besitzt inzwischen sogar eine eigene Webseite: http://www.al-zahraa.de/. Eine fast unglaubliche Geschichte!

Ein Besuch im Deutschen Schifffahrtsmuseum in Bremerhaven.
Ein Besuch im Deutschen Schifffahrtsmuseum in Bremerhaven.
Deutsches Schifffahrtsmuseum in Bremerhaven: Blick über das Außengelände.
Deutsches Schifffahrtsmuseum in Bremerhaven: Blick über das Außengelände.
Blick in die “Modellstadt”.
Blick in die “Modellstadt”.
Am “Schaufenster Fischereihafen” beginnt die interessante Hafenrundfahrt, auf der viel Wissenswertes über den Hafenbetrieb vermittelt wird.
Am “Schaufenster Fischereihafen” beginnt die interessante Hafenrundfahrt, auf der viel Wissenswertes über den Hafenbetrieb vermittelt wird.
Kurios: Das irakische Schiff “Al-Zahraa” liegt seit 20 Jahren in Bremerhaven.
Kurios: Das irakische Schiff “Al-Zahraa” liegt seit 20 Jahren in Bremerhaven.

 

Wie eingangs erwähnt, war uns das Wetter nicht immer wohl gesonnen. Am 12.7.2010 zog ein Unwetter über Elmlohe, wie wir es selten erlebt haben. Innerhalb von Minuten stand fast der ganze Hof unter Wasser. Die Dachrinnen konnten die Regenmassen nicht schnell genug abführen und liefen stellenweise über. Innerhalb von zwei Stunden stand die Hälfte des Kellers unseres Dienstgebäudes zentimeterhoch unter Wasser. Zu allem Unglück blieb auch unser Materiallager von den Wassermassen nicht verschont. Mit vereinten Kräften bauten wir eine Pumpenstrecke auf und konnten etwa 300 m² Kellerfläche in wenigen Stunden trocken legen. Nach provisorischer Abdeckung der betroffenen Lichtschächte blieb diese Kellerhälfte beim nächsten Unwetter, am 26.7.2010, immerhin trocken. Dafür lief das Wasser diesmal in die andere Kellerhälfte. Neben eindringendem Wasser unter der Kelleraußentür konnten wir uns auch über fließendes Wasser aus der Kelleraußenwand wundern. Sofortige Gegenmaßnahmen hielten die Schäden in Grenzen.

Starke Regenfälle im Juli.
Starke Regenfälle im Juli.
Die Regenrinnen am Unterkunftsgebäude können die großen Wassermassen nicht mehr bewältigen: Das Regenwasser läuft über die Rinnen hinweg und erreicht so die Lichtschächte und Treppenabgänge des Gebäudekellers.
Die Regenrinnen am Unterkunftsgebäude können die großen Wassermassen nicht mehr bewältigen: Das Regenwasser läuft über die Rinnen hinweg und erreicht so die Lichtschächte und Treppenabgänge des Gebäudekellers.
Stehendes Wasser im Kellertreppenabgang. Die Erdkröten ziehen sich bereits auf die höher liegenden Treppenstufen zurück.
Stehendes Wasser im Kellertreppenabgang. Die Erdkröten ziehen sich bereits auf die höher liegenden Treppenstufen zurück.
Durch überlaufende Dachrinnen gelangen große Mengen Wasser an die Außenwände des Unterkunftsgebäudes.
Durch überlaufende Dachrinnen gelangen große Mengen Wasser an die Außenwände des Unterkunftsgebäudes.
Auf dem befestigten Parkplatz bildete sich in kurzer Zeit ein beachtlicher Regenwasser-See.
Auf dem befestigten Parkplatz bildete sich in kurzer Zeit ein beachtlicher Regenwasser-See.
Wassereinbruch im Keller: Das Wasser wird zunächst mühsam mit Eimern geschöpft und in einem Behälter gesammelt. Von dort aus übernimmt eine Tauchpumpe die Beförderung des Regenwassers in den Außenbereich.
Wassereinbruch im Keller: Das Wasser wird zunächst mühsam mit Eimern geschöpft und in einem Behälter gesammelt. Von dort aus übernimmt eine Tauchpumpe die Beförderung des Regenwassers in den Außenbereich.
Mit Hilfe von Abziehern wird das Wasser und eingespülte Erde in Richtung “Schöpfstelle” geschoben.
Mit Hilfe von Abziehern wird das Wasser und eingespülte Erde in Richtung “Schöpfstelle” geschoben.