Juli 2009

Durch die starken Regenfälle im Juli kam es zu Problemen mit unserer Telefonleitung. Vermutlich verursachte eindringende Feuchtigkeit einen Erdschluss auf der GSVBw-eigenen Fernmeldeleitung. Die Fehlerstelle konnte durch Messungen schnell eingegrenzt werden. Durch die Schaltung eines neuen Leitungsweges innerhalb des eigenen Kabelnetzes wurde der Fehler beseitigt.

Annähernd zeitgleich traten anscheinend auch außerhalb des GSVBw-Geländes Störungen im öffentlichen Fernmeldekabelnetz auf: Am Waldweg an der Westseite der GSVBw wurden Fernmeldeleitungen durch ein Fachunternehmen freigelegt, und eine Verbindungsmuffe erneuert.

Der Waldweg an der Westseite der GSVBw 22. Eine Fernmeldekabel-Trasse wurde durch ein Fachunternehmen freigelegt und die Baugrube mit einer Absperrung gesichert.
Der Waldweg an der Westseite der GSVBw 22. Eine Fernmeldekabel-Trasse wurde durch ein Fachunternehmen freigelegt und die Baugrube mit einer Absperrung gesichert.
Fernmeldetechniker erneuerten eine Verbindungsmuffe in der freigelegten Kabeltrasse.
Fernmeldetechniker erneuerten eine Verbindungsmuffe in der freigelegten Kabeltrasse.

 

Allerdings war das feuchte Wetter gut für die Vegetation. Das von der Jugendgruppe des Vereins angelegte Erbsenbeet versprach eine gute Ernte.

Die Erbsenpflanzen haben sich prächtig entwickelt.
Die Erbsenpflanzen haben sich prächtig entwickelt.
Pflege der Grünfläche an der Garage.
Pflege der Grünfläche an der Garage.

 

Der bereits im Jahr 1967 angelegte und nach Aufgabe der Liegenschaft verschüttete Fischteich wurde teilweise freigelegt. Leider zeigten sich im Betonboden zahlreiche Risse. Bis hier wieder Fische schwimmen können, bedarf es noch einer umfangreichen Sanierung.

Mit fortschreitender Freilegung des Fischteiches werden immer mehr Risse in der massiven Betonschale sichtbar.
Mit fortschreitender Freilegung des Fischteiches werden immer mehr Risse in der massiven Betonschale sichtbar.
Das Erdreich, mit dem der Fischteich aufgefüllt wurde, enthält viele Feldsteine, die ehemals die Uferbefestigung bildeten. Der Aushub wird dadurch erheblich erschwert.
Das Erdreich, mit dem der Fischteich aufgefüllt wurde, enthält viele Feldsteine, die ehemals die Uferbefestigung bildeten. Der Aushub wird dadurch erheblich erschwert.

 

Auch im Bunker gingen die Arbeiten voran. Im Raum 1 (Fernsprechvermittlung)  hängt wieder die originale Uhr, die im späteren Verlauf noch mit weiteren Exemplaren an eine Mutteruhr angeschlossen werden soll. Raum 22 (Hochspannungseinspeisung)  ist um die originalen Werkzeuge und Sicherungen ergänzt worden.

Installation einer originalen Linienuhr in der Fernsprechvermittlung (Raum 1). Die Planungen sehen vor, die Uhrenlinien wieder voll funktionsfähig aufzubauen und über eine Mutteruhr zu speisen.
Installation einer originalen Linienuhr in der Fernsprechvermittlung (Raum 1). Die Planungen sehen vor, die Uhrenlinien wieder voll funktionsfähig aufzubauen und über eine Mutteruhr zu speisen.
Im Hochspannungsraum (Raum 22) wurden originale Hochspannungswerkzeuge und -Sicherungen platziert.
Im Hochspannungsraum (Raum 22) wurden originale Hochspannungswerkzeuge und -Sicherungen platziert.
Schweißarbeiten am Aufsitz-Rasenmäher.
Schweißarbeiten am Aufsitz-Rasenmäher.

 

Durch die feuchte Luft im Eingangsbereich des Bunkers waren alle Verriegelungshebel der Panzertüren festgerostet. Mit Großwerkzeug konnten alle Riegel zerlegt und gereinigt werden.

Die Demontage der Verriegelungshebel an den Panzerdrucktüren erfordert großen Kraftaufwand.
Die Demontage der Verriegelungshebel an den Panzerdrucktüren erfordert großen Kraftaufwand.
Die Verriegelungsmechanik jedes einzelnen Hebels wurde zerlegt und gereinigt. Nach dem Zusammenbau lassen sie sich wieder leichtgängig bewegen.
Die Verriegelungsmechanik jedes einzelnen Hebels wurde zerlegt und gereinigt. Nach dem Zusammenbau lassen sie sich wieder leichtgängig bewegen.

 

Einige Probleme bereiteten die alten Starterbatterien des Notstromaggregats. Durch die lange Standzeit der Kalilaugen-Stahlakkus änderte sich die Polarität der tiefentladenen Zellen. Die Batterien wurden zerlegt, und die einzelnen Zellen in der richtigen Polarität mit einer hohen Ladestromstärke geladen. Nach der Restauration der beiden Batteriekästen, der 20 Zellen und der Verbindungsschienen erfolgt der Zusammenbau. Die Ladung beider Batterieblöcke soll dann mit dem noch vorhandenen Originalladegerät durchgeführt werden.

Mit dem Messgerät wird die Zellenspannung und die Polarität jeder einzelnen Zelle eines Batterieblockes im Raum 20 überprüft.
Mit dem Messgerät wird die Zellenspannung und die Polarität jeder einzelnen Zelle eines Batterieblockes im Raum 20 überprüft.
Bei falscher Polarität wird die einzelne Zelle mit hoher Stromstärke geladen. Mit dieser Maßnahme kann die ordnungsgemäße Funktion wieder hergestellt werden.
Bei falscher Polarität wird die einzelne Zelle mit hoher Stromstärke geladen. Mit dieser Maßnahme kann die ordnungsgemäße Funktion wieder hergestellt werden.

 

Im Juli erhielten wir Besuch vom Nds. Landesamt für Denkmalpflege und der unteren Denkmalschutzbehörde des Landkreises Cuxhaven. Die angereisten Denkmalpfleger konnten sich einen Eindruck über die bisherigen Arbeiten der Vereinsmitglieder machen.