Januar 2011

Die ausgiebigen Schneefälle im Dezember und Januar waren für einige Bäume auf der Vereinsanlage zu viel. Durch das Gewicht der Schneelast brachen einige Baumkronen ab und ein Baum stürzte um.

Leider ist auch das Flachdach des Hundezwingers inzwischen in die Jahre gekommen. Die aufgeklebte Dachpappe war an einigen Stellen aufgerissen. Eingedrungene Feuchtigkeit hatte in Verbindung mit dem Frost die Betondecke beschädigt und für nasse Wände gesorgt. Als Notreparatur vor dem nächsten Regen wurden die schadhaften Stellen mit Bitumen versiegelt.

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Die Baumkrone ist aufgrund der hohen Schneelast abgebrochen.
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Ein umgestürzter Baum auf dem GSVBw-Gelände versperrt die Zuwegung zum Parkplatz und wird mit der Kettensäge zersägt.
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Durch das beschädigte Garagendach dringt Feuchtigkeit in den Innenraum ein.
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Um weitere Feuchtigkeitsschäden zu verhindern, werden undichte Stellen mit Bitumen versiegelt.
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Auch an dieser Stelle erfolgt eine Abdichtung der beschädigten Überdachung.

 

Im hinteren Bereich des Vereinsgeländes befindet sich ein großer Parkplatz, der in den vergangenen Jahren fast vollständig zugewuchert war. Wir konnten weitere 10 Meter freilegen.

Das alte Vogelhäuschen erfreut sich bei den aktuellen Temperaturen wachsender Beleibtheit. Neben Meisen, Amseln und Finken, sorgte besonders ein Eichelhäher-Pärchen für Aufsehen. Die scheuen Vögel sind eigentlich zu groß für das Vogelhaus. Nach spektakulären Anflugversuchen klappt die Futteraufnahme inzwischen ausgezeichnet.

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Der originale Verlauf des Parkplatzes ist annähernd freigelegt. Aufgrund des starken Bewuchses eine anstrengende Arbeit.
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Eigentlich zu groß für das Vogelhäuschen: Trotzdem haben diese Eichelhäher eine Möglichkeit gefunden, an das begehrte Futter zu gelangen.

 

Im Fernmeldebunker konnten wir einige Details ergänzen. So haben wir im Schaltschrank der Notstromversorgung wieder einen originalen Betriebsstundenzähler einsetzen können. Keine leichte Aufgabe, die Instrumente sind mittlerweile fast 50 Jahre alt und werden bereits seit Jahrzehnten nicht mehr produziert.

Bei einer mehrstündigen Erprobung des Dieselmotors wurden auch die alten, röhrenbestückten Trägerfrequenzgeräte als Generatorlast in Betrieb genommen. Einige Tage nach dem Probelauf mussten wir leider einen Spannungsabfall der Starterbatterien feststellen.

Eine der 1,2 Volt Stahlzellen hatte durch Korrosion ein Loch bekommen und ihre Laugenfüllung verloren. Vor einigen Monaten haben wir bereits eine Batteriezelle durch Lochfrass verloren. Diese Spezialbatterien werden leider nicht mehr hergestellt. Glücklicherweise konnten wir aus einer anderen Anlage einige gut erhaltene originale Batterien bekommen.

Aus derselben Quelle stammen auch die bei uns fehlenden Hinweis- und Warnschilder, die nun wieder am richtigen Platz hängen. Auch einen Kettenzug mit Laufkatze konnten wir ersetzen. Zusätzlich wurden die Sicherungsgitter an den Lagerregalen ergänzt.

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Raum 20: Ein originaler Betriebsstundenzähler im NEA-Schaltfeld vervollständigt die Schaltfeld-Ausstattung.
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Hinweistafeln für elektrische Betriebsräume an der Wand hinter dem NEA-Generator im Raum 20.
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Wieder an ihrem Platz: Merktafel “Anleitung zur Ersten Hilfe bei Unfällen” neben dem Schaltschrank im Raum 24.
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In den ursprünglichen Zustand versetzt: Das Lagerregal im Raum 37 mit originalen Gitter-Seitenwänden.
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In der Laufschiene unter der Raumdecke im Raum 20 befindet sich nun wieder ein originaler Ketten-Hebezug.
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Bestückte Werkzeugtafel für den NEA-Dieselmotor sowie ein Batterie-Werkzeugsatz im Raum 20.
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NEA-Probebetrieb: Die Messinstrumente im Netzfeld informieren über die elektrischen Betriebswerte und müssen während des Betriebes ständig beobachtet werden, um auf Lastschwankungen zu reagieren.
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Die röhrenbestückten Trägerfrequenzgeräte (VZ12) im Raum 13N dienen während des NEA-Probebetriebes als zusätzliche Generatorlast. Ein lastfreier NEA-Betrieb ist zu vermeiden.
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Boden einer durch Korrosion beschädigten Stahlzelle. Durch die entstandene Öffnung ist Lauge ausgetreten. Die Zelle ist nicht mehr funktionsfähig und muss ersetzt werden.

 

Eine Kuriosität am Rande: Während des Spazierganges mit unserem Wachhund entdeckten wir in einer benachbarten Tannenschonung einen merkwürdigen Gegenstand. Irgendjemand hatte sich die Mühe gemacht, einen Rollkoffer mit Beton zu füllen und einer massiven Kette zu versehen. Wer dazu nähere Angaben machen kann, meldet sich bitte bei uns.

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Kurioser Fund im Wald: Ein mit Beton ausgefüllter Rollkoffer (Trolley) wurde mit einer Kette und einem Vorhängeschloss versehen.

 

Im Rahmen eines Verkaufsprojektes der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben bekamen wir die Gelegenheit, den ehemaligen Luftschutzbunker am Trageweg in Hannover zu besichtigen. Durch den Wegfall der Zivilschutzbindung wird dieses Bauwerk nicht mehr benötigt, und steht nun zum Verkauf. Der als Massivbau ausgeführte Schutzbau wurde 1941 errichtet. Die Außenwandstärke beträgt 1,20m. Im Erdgeschoss führen zwei Eingänge in die Schleusenbereiche. Weiterhin befinden sich 6 Schutzräume sowie ein Heizungsraum im Erdgeschoss. Über eine 2m breite Treppe können die Geschosse 1 bis 3 erreicht werden. Jede Etage verfügt über sanitäre Einrichtungen. In den identisch aufgebauten Etagen 1 bis 2 sind 15 Schutzräume sowie 1 Raum mit Belüftungstechnik am U-förmigen Flur angeordnet. Im Obergeschoss befindet sich neben den sanitären Einrichtungen ein großer Bereich, der durch die mittig im Objekt verlaufende Stützwand geteilt wird.

Obwohl viele Einbauten entfernt wurden, konnten wir in diesem Objekt immer noch interessante Details entdecken und dokumentieren. Wir möchten uns für die freundliche Unterstützung bei der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben herzlich bedanken.

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Hannover: Der ehemalige Luftschutz-Hochbunker im Trageweg verfügt über 3 Etagen.
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Der Eingang an der Süd-Ost-Seite.
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Heizungsraum im Erdgeschoss: An dieser Stelle wurde ein “Intensiva” Niederdruckgas-Einbaubrenner betrieben.
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Teil des U-förmigen Flures mit den Zugängen zu den einzelnen Schutzräumen. Jeder Raum verfügt über eine Rohrzuleitung der Schutzbelüftungsanlage.
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Fernmelde-Anschlusskasten der Reichspost.
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Dieser Schutzraum wurde mit Wandtapeten versehen. Deutlich sind die Belüftungseinrichtungen zu erkennen.
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Der Treppenaufgang zum dritten Obergeschoss.
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Das dritte Obergeschoss besteht, abgesehen von den Sanitärbereichen, aus einem Großraum, der durch die mittig verlaufende Stützwand geteilt wird.
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Standort der Schutzbelüftungsanlage im dritten Obergeschoss.
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Reste einer Wandbeschriftung.
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Waschtrog im Sanitärbereich.
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Die Trennwände und Türen der beiden WC-Zellen im Männer-Abort des dritten Obergeschosses.